Kollektivvertrag metall 2019 download

Die aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Deutschland, Tarifverträge im Stahl-, Flughafen- und öffentlichen Sektor sowie die Einführung eines Mindestlohns für Lehrlinge sind die Hauptthemen dieses Artikels. Dieses Länderupdate berichtet über die neuesten Entwicklungen im Arbeitsleben in Deutschland im ersten Quartal 2019. Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen. Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. [3] Trotz der aktuellen Lage der deutschen Wirtschaft ist der Arbeitsmarkt weiterhin stabil. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Februar auf 2,37 Millionen (173.000 weniger Arbeitslose als im Februar 2018), während die Zahl der Erwerbstätigen auf 44,79 Millionen stieg (477.000 mehr Erwerbstätige als im Februar 2018). Die Arbeitslosenquote lag im Februar 2019 bei 5,3%. Nach einem Rückgang im dritten Quartal 2018 zeigte das BIP in Deutschland bis Anfang 2019 weder einen negativen noch einen positiven Trend. Experten gehen jedoch davon aus, dass die deutsche Wirtschaft weiter an Schwung verlieren wird. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat seine Wachstumsprognose für 2019 von 1,5% auf 1,2% angepasst. [1] Der BDI argumentiert, dass die außenwirtschaftlichen Unsicherheiten gegenüber dem Vereinigten Königreich und den USA den deutschen Außenhandel belasten.

Mitte Februar teilte ver.di dem BDLS jedoch mit, dass die Gewerkschaft nach einer negativen Reaktion der Mitglieder die Vereinbarung neu verhandeln wolle. [4] Neuverhandlungen von zuvor vereinbarten Tarifverträgen sind in Deutschland sehr ungewöhnlich. Der DBB hat am 12. April 2019 den jüngsten Vertrag mit dem BDLS unterzeichnet. [5] Die Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) hat im März 2019 einen neuen Tarifvertrag in der Stahlindustrie vereinbart, von dem rund 72.000 Beschäftigte betroffen sein werden. [2] Das neue Abkommen wird 26 Monate dauern und beinhaltet: Nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden gab es Warnstreiks in Krankenhäusern, Finanzämtern und Schulen. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich Schließlich Anfang März darauf geeinigt, dass rund 800.000 Beschäftigte in Deutschland betroffen sein werden. [7] Die neue Vereinbarung wird 33 Monate dauern und beinhaltet: Im ersten Quartal 2019 fanden Tarifverhandlungen im Stahl-, Flughafensicherheitssektor und im öffentlichen Sektor statt. Während die Verhandlungen von Konflikten, einschließlich zahlreicher Streiks, geprägt waren, wurden eine Reihe neuer Vereinbarungen getroffen. Fußnoten BDI (2019), Quartalsbericht Deutschland I/2019 , 11. März. IG Metall (2019), Stahlwerker erhalten 3,7 Prozent mehr Geld , 17.

März. Ver.di (2019), Erster bundesweiter Entgelt für Luftsicherheitskräfte , 24. Januar. Der Mitteldeutsche Rundfunk (2019) wird Verdi am 18. Februar für Flughafen-Sicherheitskräfte nachverhandeln gewinnen. BDLS (2019), Tarifvertrag endlich unterzeichnet – Endlich höhere Löhne für Luftsicherheitskräfte , 12. April. Rheinische Post (2019), Tarifverhandlungen der Länder: CDU-Haushaltspolitiker mahnt zur Mäßigung , 22. Januar. ver.di (2019), Tarif- und Besoldungsrunde mit der Tarifgemeinschaft der Länder. 380 Euro auf einen Schlag , 2.

März. BDA (2019), Stellungnahme zum Entwurf zum Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruf-lichen Bildung , 8. Januar. DGB (2019), Ausbildung: 635 Euro im ersten Jahr , 12. Februar. Die Tarifverhandlungen im Bereich der Flughafensicherheit gingen im Januar 2019 mit mehreren Warnstreiks an Flughäfen in ganz Deutschland einher, unter anderem in Berlin, Frankfurt, München und Köln. Ende des Monats einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Deutsche Beamtenbund (DBB) und der Bundesverband der Luftfahrtsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den ersten bundesweiten Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal der Flughäfen.